Haller Guldiner Geschenksmünze

Haller Guldiner

Er ist rund, attraktiv im Design, glänzt in dezentem Silber, hat einen Wert von 10 bzw. 50 Euro, ist zeitlich unbegrenzt einlösbar und bei Jung und Alt als Präsent gleichermaßen beliebt eben ein richtiger Star!

Biobetrieb Erler

Als der Vorfahre der Familie von Franz und Silvia Erler den Bergbauernhof in Vögelsberg im Jahr 1847 erstand, hätte er sich wohl nicht träumen lassen, welche Köstlichkeiten heute hier oben am Biobetrieb produziert werden.

Dabei bewies der Zillertaler Landwirt vor 170 Jahren schon geschäftlichen Weitblick, wie Franz Erler erzählt: „Mein Vorfahre ist aus Lanersbach über die Lizum zum Markt nach Hall gewandert, um dort Butter zu verkaufen. Der ist damals, wie wir heute, auf den Bauernmarkt gegangen. Im Zillertal dürfte der Absatz nicht groß genug gewesen sein und was für uns heute ein weiter Weg ist, war damals normal. Beim Heimweg dürfte er dann den Hof erstanden haben.“

Wo aus Tradition veredelt wird

Vielleicht war es die herrliche Aussicht auf das Inn- und Wattental, welche ihn zum Kauf bewogen hat. Leicht war das Wirtschaften zu diesen Zeiten ganz gewiss nicht, was noch für viele Jahre gelten sollte. Denn bis in die 1980er gab es am Hof nur ein Plumpsklo und Wasser in der Küche. Kein Vergleich mit heute, doch dahinter steckt harte Arbeit über Generationen: „Mein Vater war Käsemeister im Unterland, bevor er 1972 den Hof übernommen hat. Sein Wissen war der Grundstein für die Veredelung, denn nur mit Milch alleine ging es damals wie heute nicht“, erklärt Franz Erler. Während zu seines Vaters Zeiten die Milch noch in der Küche verarbeitet wurde, arbeitet Silvia Erler heute im Untergeschoß in einer modernen kleinen Käserei.

Hier steht sie morgens und abends, um die frische Milch, die ihr Mann aus dem Stall bringt, zu Butter, Graukäse, Frischkäse, Magertopfen, Frischmilch, Acidophilusmilch und Rahm zu verarbeiten.

Neben Kasknödel, Lebkuchen und Topfenkuchen bietet die Familie Erler am Hof und am Bauernmarkt auch noch Bergkäse, Weichkäse und Tilsiter von Biobetrieb Anton Fahringer an. Sie ist überzeugt: „Es braucht eine gescheite Palette. Nur mit Graukäse und Butter alleine lockst du niemanden an deinen Stand.“

Verantwortlich für die beste Qualität sind neben dem Können der Käserin die neun Kühe, die hinter dem Wohngebäude in einem modernen offenen Stall leben. Denn der Hof ist ein Biobetrieb. „Das war für uns ein schwieriger Lernprozess mit einer positiven Entwicklung. Heute haben wir dafür eine gleichbleibende Qualität, auch wenn es nicht immer leicht war, die Auflagen zu akzeptieren und umzusetzen“, berichtet Franz Erler und erinnert sich: „Früher war es ja so, dass der Käse einmal besser und einmal nicht so gut war, oder die Butter nach ein paar Tagen schon einen Stich hatte. Und was das Bauliche angeht, die Räumlichkeiten werden ohnedies nicht besser und eine Schmutzschleuse etwa, macht einfach Sinn. Es ist zwar hart zu investieren, wenn dir etwas vorgeschrieben wird, aber man sieht, dass es so besser ist.“

Neben den Kühen leben auch noch zwölf junge Schweine am Hof. Ein tierischer Kreislauf, denn gefüttert werden diese mit Molke, welche bei der Käseherstellung übrigbleibt. Ein nahrhaftes und biologisches Futtermittel, das ganz dem Geschmack des Abnehmers entspricht, der Metzgerei Juiffinger in Thiersee.

Biobetrieb Erler
Vögelsberg 12
Wattens
Tel./Fax 05224/53851, Mobil 0664/205 14 32
Email: franz.erler@gmx.at
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