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Haller Guldiner

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Hiandlhof Kirchmair

Wenn im Stall des Hiandlhofs in Tulfes stolzes, rhythmisches Gackern ertönt, dann weiß Kathi Kirchmair, dass gerade eine ihrer 350 Hennen ein Ei gelegt hat. Sie und ihr Mann Josef betreiben als Vollerwerbsbauern ihre Landwirtschaft nach dem Agrar- und Umweltprogramm ÖPUL.

Mit der Namensgebung beim Hiandlhof und dem Hiandlweg, der Adresse der Familie Kirchmair in Tulfes, ist es fast so wie mit der Frage, was war zuerst da, die Henne oder das Ei? „Der Hof hat eigentlich immer schon so geheißen, die Hennen kamen später, denn ursprünglich wurde hier – bevor die Autobahn kam – Viehwirtschaft betrieben“, erklärt Kathi Kirchmair und sieht die passende Bezeichnung im Dialekt als zufällig. Seit über fünfzig Jahren gibt es nur noch Hennen am Hiandlhof und heute zusätzlich noch vierzig Schafe, sowie zwei Esel, die Maskottchen des Hofes. „Ich bin eingeheiratet und habe vor 42 Jahren die Hennen übernommen. In der Käfighaltung hatten wir damals über 3.000 Hennen“, erinnert sich Kirchmair und berichtet vom Wandel am Hof: „Mit den Käfigen haben wir Mitte der 90er Jahre abgeschlossen und sind sehr radikal auf Bodenhaltung mit nur noch 1.000 Hennen umgestiegen. Heute, seit wir die Direktvermarktung alleine betreiben, sind nur noch 350 Hennen im Stall.“

Den Tieren geht es sichtlich gut am Hiandlhof. Futter und Wasser erhalten die Hennen automatisch gesteuert. Neben der großzügigen Stallfläche finden sie die von ihnen benötigten dunklen Rückzugsorte zum Eierlegen. Von den Abrollnestern aus kann die Bäuerin problemlos die Eier zwei- bis dreimal am Tag einsammeln. Drei verschiedene Eiergrößen werden anschließend durch die Eiersortiermaschine geführt. „Dadurch können wir den Kunden eine preisgerechtere Auswahl anbieten. Die Eier werden gleich direkt verkauft. Alles was ich am Haller Bauernmarkt nicht brauche, liefere ich meinen Stammkunden nach Hause oder verkaufe ab Hof“, beschreibt Kirchmair den Arbeitsablauf. Neben den Eiern aus Bodenhaltung bietet Kirchmair auch noch ihren sehr beliebten Eierlikör und Küchenkräuter an, sowie Schnäpse und Obst von Josef Zimmermann (Fritzens). Zudem gibt es noch selbstgeschlachtete Suppenhennen.

Die Landwirtschaft führen die Kirchmair im Rahmen eines ÖPUL-Programms: „Das bedeutet, dass wir keinen Kunstdünger und keine Spritzmittel verwenden. Zum Vergleich: Als Biobauern müssten wir auch Bio-Hennenfutter kaufen, aber wir haben seit dreißig Jahren denselben Lieferanten und wollen daher nicht umstellen.“ Für die Zukunft wünschen sich die Kirchmairs den Einstieg ihrer jüngsten Tochter in die Landwirtschaft: „Unsere Nachzüglerin wird zwanzig Jahre alt und wir hoffen, dass sie den Hof übernimmt. Sie will aber erst noch die Welt kennenlernen, und deshalb arbeiten mein Mann und ich ein wenig länger.“

Hiandlhof Kirchmair
Familie Josef und Kathi Kirchmair
Hiandlweg 13
Tulfes
Tel. 0650/793 01 90
Email: Kathi.kirchmair@gmx.at
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